Die Spezie der Wiesn-Muffel

Als Münchner kommt man gar nicht um das Oktoberfest herum. Doof ist das vor allem für Oktoberfest-Muffel, denn ja, die soll es auch geben. Bricht man also Anfang August nicht in freudige Entzückung aus wenn es um das Thema Wiesn, Bierzeltbesuch und Verabredungen für den Tag der Wiesen-Eröffnung geht, dann erntet man kritische Blicke und manchmal auch doofe Kommentare. Doch mal ehrlich: Nicht jeder steht auf Rummel-Atmosphäre, Bierzeltdrängelei und gibt gerne knapp 10 Euro für eine Maß Bier aus. Dann gibt es noch diejenigen, die nicht trinken oder kein Bier mögen – jaaa, das auch in Bayern! Und mal ehrlich, als passionierter Wiesngänger muss man wenigsten das gelten lassen, denn das Oktoberfest macht ohne oa oder zwoa Maß Wiesnbier nun wirklichen keinen Spaß!

Trachtenschmuck zum Dirndl

Dirndl tragen ist schön, doch schöner wird’s erst mit dem richtigen Trachteschmuck. Doch welche Möglichkeiten hat man als Frau und Dirndl-Trägerin überhaupt? Nun, der Klassiker beim Trachten-Schmuck ist natürlich das Charivari. Ursprünglich nur für Männer gedacht, die dieses traditionelle Schmuckstück nach wie vor vorne an der Lederhose tragen, ist das Charivari mittlerweile für beide Geschlechter ein tolle Möglichkeit um die Tracht ein wenig auszuschmücken. Doch es gibt natürlich viel mehr Möglichkeiten Schmuck und Accessoires zu seinem Dirndl zu tragen… doch dazu mehr in den nachfolgenden Artikeln…  oder wer einmal  kucken möchte, was  es für urigen Schmuck gibt, der findet hier mehr. Viel Spaß beim stöbern!

Kids und Trachtenmode

Letztens auf einer Hochzeit im bayerischen Voralpenland musste ich so über die Blumenkinder schmunzel. Die süßen Kleinen waren nicht in festlichen Kleidchen und Mini-Anzüge verpackt, sondern in tollen Lederhosen und schicken Dirndl. Dazu trugen die Mädchen noch Frühlingsblumen im Haar. Und wenn Kinder schon von Natur aus süß sind, so sind sie in Trachtenmode einfach zum Fressen! Absolut goldig! Der Trachtenlook hat in diesem Fall aber eh wunderbar ins Bild gepasst. Weiß-blauer Himmel, kleine Dorfkirche, viele Gäste in festlicher Trachtenmode und ja – eben typisch bayrisches Flair. Da kam ich mir in meinem schicken aber normalen Kleid fast fehl am Platz vor…

Trachtentaschen

Bei Frauen ist Mode ja immer ein wenig komplizierter. Das liegt zum Teil daran, dass wir immer noch X-Sachen mit uns herumschleppen. Darunter riesige Geldbeutel, Schlüssel, Make-Up, Bürste, Wasserflasche, Smartphone, MP3-Player usw. Jungs hingegen packen einfach nur das Nötigste in ihre Hosentaschen und ab geht es. Glücklicherweise gibt es jedoch Taschen. Hieran ist vor allem praktisch, dass eine Tasche gleich auch noch ein modisches Accessoires ist.  Besonders in Kombination mit einem feschen Dirndl ist eine schöne Trachtentasche wirklich süß. Doch leider fällt die Auswahl bei Trachtentaschen nicht ganz so einfach, denn es gibt einfach wahnsinnig viele süße Modelle!

Gelegenheiten seine Tracht zu tragen

Denkt man an Trachtenmode so kommt vielen vor allem eine Sache in den Sinn: Oktoberfest! Das jährlich stattfindende Riesenspektakel ist wahrlich die Gelegenheit, um sein Dirndl, seine Lederhosen und alle dazugehörigen Accessoires wieder einmal zu tragen. Doch wie verhält es sich außerhalb des Oktoberfests mit der Trachtenmode? Nun, auf dem Land gibt es wahnsinnig viele Möglichkeiten, sein Tracht zu tragen. Frühlingsfeste, Dorffeste, Volksfeste oder aber im privaten Rahmen bei einer Hochzeit oder einem anderen festlichen Anlass. Doch in einer großen Stadt wie München findet man leider selten im Alltag einen Trachtler. Schade eigentlich, den Trachtenmode ist  einfach schön!

Edelweiss – das Symbol für Trachtenschmuck

In den letzten Jahren sind vermehrt modern Trachtenaccessoires auf den Markt gekommen. Darunter teils witzige, teils skurrile Dinge. Vor allem in Zusammenhang mit dem Oktoberfest lassen sich Händler und Produzenten immer wieder neue Sachen einfallen, um ihren Absatz zu steigern. So sieht man Jahr für Jahr Scharen von Touristen mit verrückten und teilweise sehr peinlichen Hüten und Shirts auf dem Festgelände rumlaufen. Doch bei all diesen Neuheiten gibt es dann doch glücklicherweise eine Konstante, die vor allem gut bei Traditionalisten ankommt: Das Edelweiss-Motiv. Diese schöne Alpenblume findet man in vielen Trachtenaccessoires wieder. Egal ob als Bronche, Aufdruck auf Tüchern, Ohrringen oder Kettenanhänger – Edelweiss-Schmuck wird nie aus der Mode kommen!

 

Trachtenmode

Trachtenmode liegt voll im Trend, zumindest in Bayern. In der Stadt wird die Lederhosn und das Dirndl zwar nur zu typischen Anlässen wie Maifest, Frühlingsfest oder traditionellen Volkfesten aus dem Schrank geholt, doch in ländlichen Regionen gehören Trachten zur Alltags- bzw. Festtagsmode. Es muss dabei noch nicht einmal eine ganze Montur aus Lederhosen oder Dirndl sein, sondern zur Trachtemode gehören ja auch ganz schlichte und einfache Dinge aus dem Bereich Landhausmode. So ist der Janker eine typische Jacke aus dem Bereich Trachtenmode, den Männer auch ohne Lederhose tragen können.  Oder nehmen wir das Edelweiß-Motiv. Es versprüht einen gewissen Landhauschic schon auf kleinen Accessoires wie einem Halstuch oder in Form eines schicken Ansteckers.  Es muss also nicht immer die ganze Ausstattung an Haferlschuhen,  Gamsbart, Lederhosen, Dirndl in Kombination mit Trachtensocken und -strumpfhosen sein, um den Flair von Trachtenmode in sein tägliches Outfit zu holen.

1. Mai in Bayern – packt die Trachtenmode aus

Das letzte Wochenende habe ich in der Heimat verbracht – im schönen München. Und prompt habe ich wieder Lust gehabt, diesen Blog wieder zu beleben. Vielleicht liegt es am Frühling? Oder aber einfach nur an dem Umstand, dass mir in München wieder der ein oder andere Trachtler über den Weg gelaufen ist, dank des Kaiserwetters der ein oder andere Biergarten angesteuert wurde und sich bei mir die bayrische Gemütlichkeit, das (!) Urgefühl dieser Region, wieder breit gemacht hat.

So, nun aber erstmal zum Thema Biergarten. Kaum betreten, machten sich bei mir Heimatgefühle breit. An der Kasse saß ein fesches Madl in einem schicken Dirndl mit nettem Ausschnitt, wahrscheinlich auch des Trinkgeldes wegen, der Schankmeister kam in seiner Krachledernen daher und dann spielte auch noch eine bayrische Blasmusik-Kapelle auf. Doch so richtig zünftig wurde es erst am 1.Mai, als wir ins Tegernseer Land gefahren sind. Die Aufstellung des Maibaumes lockt hier ganze Dörfer auf das Festtagsgelände, natürlich allesamt in Trachtenmode. Eine Tracht war da schöner wie die andere und ich konnte mich gar nicht richtig satt sehen. Besonders schick fand ich das ein oder andere Trachtenaccessoire. Egal ob Trachtenhüte oder Charivari – da gab es viele tolle Sachen zu bestaunen und ich konnte mir die ein oder andere Anregung für den nächsten Wiesnbesuch holen.

Woher weht der Wind?

Den Begriff Wiesn-Trends kann man in vielen verschiedenen Facetten verstehen. So gibt es ja seit Jahren den Trend zu Wiesn-Hit. Da wird dann von DJ Ötzi über alte Schlager alles als Hit durch die Zelte geschrien, was der Masse gefällt. Es gib aber natürlich auch Trends bei der Kleidung.

Wohingegen ich eher auf traditionelles setze und am liebsten bei meiner Tracht bleibe, wollen andere wieder voll im Trend liegen. Das kann dann bei Jungs mal das unsägliche Halstuch sein, bei Frauen eine ganz besondere Dirndlfarbe oder dann doch die hochhackigen Stiefel zum Dirndl. Je nachdem, selten sind kurzfristige Trends etwas für die Tradition, aber da muss man wohl durch.

Stickereien

Welche Stickerei jetzt auf einen Lederhose zu finden ist, das hängt natürlich auch von der jeweiligen Herkunft der Person und dementsprechend seiner Hose ab. Während beispielsweise sich die Münchner Tracht vor allem aus braunen Lederhosen mit weißen Stickereien besteht, die sich größtenteils auf geschwungene Formen beschränkt, sieht die Werdenfelser Tracht grüne Muster, mit einem besonderen Fokus auf die kunstvolle Gestaltung eines Hirsches, auf schwarzen Hosen vor. Ich habe beide im Schrank hängen und klar ist die zweite Variante die interessantere, weil etwas ausgefallener, aber ganz grundsätzlich ist eine Lederhose einfach etwas unvergleichlich schönes.